Das städtebauliche Konzept

BPlan_WohnPark II-1600

Planerisches Ziel ist die hochwertige und attraktive Fortsetzung der Entwicklungsmerkmale aus dem WohnPark I; ähnlich wie dort ist eine vielfältige und variable Wohnbebauung vorgesehen. Von 7,6 ha Wohnbaufläche sind 4,4 ha für die Doppelhaus- und Reihenhausbebauung sowie rund 2,5 ha für die Bebauung mit freistehenden Einfamilienhäusern reserviert. Rund 0,7 ha sollen zudem für den Geschosswohnungsbau zur Verfügung stehen. Besonderer Raum wird der Realisierung besonderer Wohnformen, z.B. dem Mehrgenerationenhaus, gegeben.
Wie in den bereis realisierten Wohngebieten wird auch im WohnPark II lediglich der Bau von Energieeffizienzhäusern 55 gemäß EnEV 2016 zugelassen. An die Grundstücksvergabe wird mittels Vereinbarungen in den Kaufverträgen die Einhaltung gestalterischer Auflagen geknüpft, die in einem Gestaltungshandbuch festgehalten werden.
Der Grünzug „Anger“ aus dem WohnPark I wird auch südlich der Bahnlinie im WohnPark II fortgeführt. Dieser soll im zentralen Bereich des Wohnparks mit einer großen Freifläche einen Bezugsraum für das neue Wohnquartier bilden. Um den WohnPark II besser an die Ortslage anzuknüpfen und eine Verflechtung der beiden neuen Wohngebiete zu ermöglichen, existiert bereits jetzt ein Fußgängerbahnübergang auf Höhe der Verbindung des existenten und des geplanten Grünzuges.
Die Beschränkung des parallel zur Bahn verlaufenden Weges für Fußgänger und Radfahrer soll zur Verkehrsberuhigung und zur Vermeidung von Durchgangsverkehr im Quartier beitragen.
Besondere Anforderungen an die Planung ergeben sich durch die vorgesehene, flächige Renaturierung des Mühlenbaches und den damit verbundenen Hochwasserschutz.